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Meine Leidenschaft für die Fotografie wurde vor über 40 Jahren mit einer Agfamatic Sensor - die mit dem rotem Punkt - geweckt. Meine erste Spiegelreflex-Kamera war dann ein, zwei Jahre später eine Minolta SRT 303b, die natürlich Stück-für-Stück mit diversen Objektiven, einem Metz Mecablitz 34 sowie verschieden Filtern erweitert wurde.

Filmisch konnte ich mich nie so richtig an Farbnegativfilme gewöhnen und bin sehr schnell bei DIA's gelandet - etliche Magazine stapelten sich in den Schränken, sind inzwischen digitalisiert und die"Hardware" entsorgt. Daneben hatte es mir die Schwarz-Weiss-Fotografie angetan, insbesondere, da ich die Möglichkeit hatte in der Schule das sehr gut ausgestattete Fotolabor zu nutzen. Hierbei sind etliche Meter Ilford 400er Film und m²-weise Fotopapier belichtet worden. 

Die Entwicklung der ersten digitalen Kameras habe ich sehr interessiert verfolgt, aber erst mal auf Grund ihrer bescheidenen fotografischen Performance (und natürlich auch aus Budget-Gründen ;-) ) nicht als wirkliche Alternativen zu meiner analogen Spiegelreflex-Kamera betrachtet. Als dann technisch als auch preislich die digitalen Kameras wirklich interessant wurden habe ich meine analoge gegen eine digitale getauscht - wieder eine Minolta, eine Dimage A1.  Schon die Wahl der Dimage A1 macht deutlich, dass ich mich von den "reisekoffer-grossen" Ausrüstungen verabschiedet hatte und auf mehr und mehr kompakte, aber doch umfangreich ausgestattete Modelle umgestieg. Ich war es einfach leid immer Kilos mit mir rumzuschleppen um dann im entscheidenden Augenblick den Objektivewechsel zu verpatzen.

Gerade mit der Entwicklung der digitalen Kameras hat sich aus meiner Sicht die Fokussierung auf das eigentliche Fotografieren extrem verbessert (hierzu mehr in meinem Blog).  Aktuell fotografiere ich mit der Panasonic Lumix DMC-GX8 - ein MFT-System, die ich als eine handliche, technisch exzellente Kamera (genauso wie ihre Vorgängerin GX7) zu schätzen gelernt habe. Dazu habe ich drei Panasonic Wechsel-Objektive (14 - 42 mm und 45 - 150 mm Zoom und 42,5 mm Festbrennweite) und natürlich Ersatzakkus, ein paar Speicherkarten und ein Ministativ. Damit bin ich für (nahezu) alle visuellen Wahrnehmungen gut gerüstet, aber doch nicht mehr so minimalistisch ausgerüstet. Das Gewicht hat wieder zugenommen. 

Für die "Entwicklung" meiner jetzt ausschliesslich digitalen Bilder nutze ich als Software überwiegend RAW-Therapee und Gimp (natürlich unter Linux als Betriebssystem).