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Kategorie: Photo-Blog
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Vor ein paar Tagen bin ich auf Reise nach England gewesen - trotz Brexit durfte ich ohne Visum einreisen - und habe am Flughafen und im Hotel nicht nur meinen Blick sondern auch die Kamera schweifen lassen. Ich versuche immer mehr mich dabei von den üblichen Blickrichtungen zu lösen und aus anderen Winkeln die Welt zu be-achten. Es ist faszinierend was sich dabei für Einblicke ergeben.

 Die beiden hier gezeigten Bilder geben diese etwas andere Blickrichtung wieder. Das erste entstand am Flughafen, wartend auf meinen Flug. Die Kontraste von Licht und Schatten durch die tiefstehende Sonne und dem grauen Boden ergeben mit den Fugen der Fliesen blick-führende geometrische Muster. Der Fuss, der von links ins Bild ragt, durchbricht diese Muster und gibt dem Bild etwas aussergewöhnliches, verführt zum nochmaligen hinschauen. Durch die etwas tiefere von unser normalen Blickrichtung abweichende Kameraperspektive wird zusätzlich die Spannung in diesem Foto erhöht. Wir müssen nochmal hinsehen.

 

Das zweite Foto entstand ganz spontan als ich im Hotel zu meinem Zimmer im 6. Stock ging und einen Gang passierte von dem ich vier Stockwerke in die Tiefe blicken konnte. Allein die gewinkelten Fugen der Fliesen geben schon einen interessanten Ausblick, jedoch dadurch, dass sich direkt unter mir Personen befanden ergab sich hierdurch ein schöner ungewohnter Blick auf dieses Szenario. Ich musste einfach meine Kamera zücken und das Bild festhalten.

 

 

Beide Bilder entstanden als Farbbilder im JPEG-Format. Sie wurden mit Darktable bearbeitet (Helligkeit- und Kontrastanpassung, entsättigt, unscharf maskiert).

Flughafen: 86 mm (KB), 1/16000, f/1.7, ISO200

Hotel: 86 mm (KB), 1/100, f/1.7, ISO500