Wir laufen, benutzen regelmäßig den Boden, vielfältige unterschiedliche Böden und meisten registrieren wir diese nicht. Aufmerksamkeit erhält er, wenn wir z.B. stolpern oder uns im schwierigen Gelände befinden. Ab und an blicken wir beim Gehen nach unten um uns zu vergewissern, dass keine „Stolpersteine“ im Weg liegen, aber be-achten wir den Boden dann wirklich oder ist es nur ein selektiver Blick um nirgends anzuecken?

Wird der Blick jedoch gezielt zu Boden gerichtet, dann könnten wir Bilder sehen, viele Bilder, die uns zum Teil sicherlich befremdlich vorkommen. Noch deutlicher wird dieses, wenn der Blick nicht von oben sondern auf Bodenhöhe erfolgt.

Die beiden hier gezeigten Bilder wurden bei einem Spaziergang im Wald aufgenommen wobei ich doch mehr zufällig über die kleine Schar Pilze „stolperte“ (wenn ich mich nicht irre eine Horde Samthäubchen). Allein der selektive Ausschnitt im direkten Draufblick zeigt eine kleine fragile Welt über die wir normalerweise achtlos hinweggehen würden.

 

Noch deutlicher wird dies beim Blick auf Bodenhöhe. Die Pilze wirken fast wie eine kleine Zwergen-Familie, die sich unserem flüchtigen Blick entziehen, wenn wir „normal“ durch die Gegend marschieren.

 

 

Boden-1: 300 mm (KB), 1/320, f/5.6, ISO250

Boden-2: 370 mm (KB), 1/500, f/5.6, ISO200

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