Inzwischen haben wir wieder September und der Sommer zeigt sich von der schönen Seite, aber hat - formal - auch im September sein Ende. Lichttechnisch bewegen wir uns weiter Richtung tiefer stehender Sonne, den Fotografen erwarten andere Lichtverhältnisse.

Der Sommer bringt - hoffentlich - nicht nur helleres intensiveres Licht, sondern auch eine grosse Farbvielfalt sowohl in Fauna als auch in Flora - Bilderflut sonder gleichen. Natürlich müssen wir heutzutage auch damit rechnen, dass durch extreme Hitze oder wasserfallartige Niederschläge alles etwas anders aussieht. Hinzu kommt, dass doch einige Arten nicht mehr so vielfälltig zu beobachten sind wie noch vor einigen Jahren. So habe ich den Eindruck, dass es früher mehr Schmetterlinge gegeben hat.

Natürlich könnte ich jetzt hier einen längeren Text über Klimaveränderungen, Umweltverschmutzung, Einsatz von Pestiziden oder auch von Monokulturen verfassen. Doch begnüge ich mich diese Schlagworte hier so stehen zu lassen, vielleicht ein zu einem anderen Zeitpunkt mehr. Dafür lieber zwei schöne Sommerbilder.

                         

 

Beide wurden als 3:4 JEPG aufgenommen, aber auf das eher untypische quadratische Format zugeschnitten. Da die Hauptobjekte nicht ins Zentrum gerückt sind sondern jeweils etwas nach rechts oben wird der Blick von der Mitte weg bewegt, eine leichte Unruhe erzeugt. Beim Schmetterling "Kleiner Fuchs" bewirkt der in die gleichte Richtung weisende Pflanzenstiel für Bewegung, als ob der Schmetterling gleich abheben würde. In Realität war es auch so. Ich hatte ihn schon eine Weile verfolgt, aber er war immer nur sehr kurz auf den unterschiedlichsten Blüten sitzen geblieben. Er sass nur kurzfristig so ruhig dort. Die Bildwirkung passt zu meinem Gefühl einer gewissen Unrast während der Aufnahme.

Bei der Lampionblume ergibt sich durch die Pflanzenstiele eher eine leichte Spiral-Bewegung in Uhrzeigerrichtung auf den kleinen Lampion hin. Dies wird noch durch die Unschärfe im Hintergrund unterstützt, die sich zum Lampion hin verliert und in einen detaillierten klaren Blick mündet. Der Lampion wird deutlich hervorgehoben.

Sowohl der "Kleine Fuchs" als auch die Lampionblume charakterisieren in ihrer Farbpracht den Sommer. Neben Anpassung des Kontrastes und der Helligkeit wurden beide Fotos noch unscharf markiert (alles mit Darktable).

"Kleiner Fuchs": 86 mm (KB), 1/500, f/5.6, ISO200

Lampionblume: 300 mm (KB), 1/100, f/1.7, ISO500

Vor ein paar Tagen bin ich auf Reise nach England gewesen - trotz Brexit durfte ich ohne Visum einreisen - und habe am Flughafen und im Hotel nicht nur meinen Blick sondern auch die Kamera schweifen lassen. Ich versuche immer mehr mich dabei von den üblichen Blickrichtungen zu lösen und aus anderen Winkeln die Welt zu be-achten. Es ist faszinierend was sich dabei für Einblicke ergeben.

 Die beiden hier gezeigten Bilder geben diese etwas andere Blickrichtung wieder. Das erste entstand am Flughafen, wartend auf meinen Flug. Die Kontraste von Licht und Schatten durch die tiefstehende Sonne und dem grauen Boden ergeben mit den Fugen der Fliesen blick-führende geometrische Muster. Der Fuss, der von links ins Bild ragt, durchbricht diese Muster und gibt dem Bild etwas aussergewöhnliches, verführt zum nochmaligen hinschauen. Durch die etwas tiefere von unser normalen Blickrichtung abweichende Kameraperspektive wird zusätzlich die Spannung in diesem Foto erhöht. Wir müssen nochmal hinsehen.

 

Das zweite Foto entstand ganz spontan als ich im Hotel zu meinem Zimmer im 6. Stock ging und einen Gang passierte von dem ich vier Stockwerke in die Tiefe blicken konnte. Allein die gewinkelten Fugen der Fliesen geben schon einen interessanten Ausblick, jedoch dadurch, dass sich direkt unter mir Personen befanden ergab sich hierdurch ein schöner ungewohnter Blick auf dieses Szenario. Ich musste einfach meine Kamera zücken und das Bild festhalten.

 

 

Beide Bilder entstanden als Farbbilder im JPEG-Format. Sie wurden mit Darktable bearbeitet (Helligkeit- und Kontrastanpassung, entsättigt, unscharf maskiert).

Flughafen: 86 mm (KB), 1/16000, f/1.7, ISO200

Hotel: 86 mm (KB), 1/100, f/1.7, ISO500

Meinen bisherigen Blog mit allen seinen Beiträgen musste ich leider löschen, da ich mir einen Virus eingefangen habe, der etliche meiner Dateien infiziert hatte. Lästig, extrem lästig!

Ich hatte die Wahl ca. 4000 Dateien aus ca. 20.000 zu identifizieren und dann durchzusehen oder alles neu aufzusetzen. Ich habe mich für die letztere Möglichkeit entschieden, mit dem Resultat, dass alle meine bisherigen Beiträge nicht mehr angezeigt werden und ich meinen kompletten Webauftritt neu aufsetzen musste. Natürlich gibt es für alles noch die Backups, aber trotzdem eine Menge Arbeit und die Artikel aus meinem Blog kann ich natürlich nicht wieder in die zeitliche Abfolge setzen. Daher jetzt komplett neu.

Vieren sind eine Plage, aber noch schlimmer sind diejenigen, die solche Vieren in die Welt setzen mit dem Ziel sich zu bereichern - sie sollten lieber mal was vernünftiges machen - oder um zu behindern, eventuell sogar um zu zerstören. Also im Endeffekt destruktives Gesocks. Ärgern hilft dabei kurzfristig, aber ändert nichts an der Situation. Also alles neu, ich arbeite aktuell daran.

Leider ist mein Blog aktuell nicht on-line, da ich durch einen Virusbefall gezwungen bin alles neu aufzusetzen. Ich arbeite daran und zumindestens die Web-Seite ist wiederon-line.

Zum Blog:

Mein Blog in dem ich über (meine) Fotos schreiben möchte istin Bearbeitung. Ich werde diesen - natürlich - mit Beiträgen hauptsächlich über Fotos füllen, aber auch über Technik und Software mit Bezug zur Fotografie. Da ich mich nicht schon von Anfang an bzgl. möglicher Themen einschränken möchte sind andere Posts abseits der Fotografie immer möglich. Auch will ich vermeiden unter "Schreibdruck" zu kommen, also werde ich bestimmt nicht täglich etwas veröffentlichen. Einmal die Woche sollte ausreichend sein.

Lassen wir uns überraschen.

Der Blog wird hier entstehen.

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