Winter bedeutet in unseren Breitengraden nicht immer Kälte, Schnee und Eis. Vielfach ist es einfach nur trübe und nass. Klettern die Temperaturen für einige Tage dann doch unter den Gefrierpunkt und bildet sich auch noch Nebel, kann es passieren, dass alles mit Eiskristallen überzogen ist. Der Blick über die Landschaft lässt alles wie in weisse Watte eingehüllt erscheinen, noch verstärkt durch den Nebel. Nimmt man sich die Zeit näher an Bäume, Büsche, Gräser, Zaunpfähle oder andere Dinge heranzugehen und betrachtet diese im Detail, dann werden die kleinen Eiskristalle deutlich und hinterlassen einen bizarren Eindruck. Alles wirkt starr, aber auch fragil.

Diesen Blick auf die Details habe ich in den hier gezeigten Aufnahmen versucht.

 

 

 

Aufgenommen als RAW wurde die drei Fotos in Darktable entwickelt und mit GIMP bearbeitet (Kontrast- und Helligkeitsanpassung, unscharfmaskiert, Frost-2 bis auf die Blautöne entsättigt)

Frost-1: 300 mm (KB), 1/400, f/5.6, ISO200

Frost-2: 120 mm (KB), 1/400, f/7.1, ISO200

Frost-3: 300 mm (KB), 1/320, f/5.6, ISO320

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