Es gibt viele, sehr viele Bilder, die ich sehe, einige davon nehme ich auf. In dieser Menge an Fotos gibt es mehrere, die ich ganz gut, die ich gut oder auch sehr gut finde (einige sind in meiner Galerie zu sehen). Davon wiederum gibt es wenige, die mich faszinieren, die ich mir immer (mal) wieder ansehen muss.

Herbst und Winter hatten sich kurz getroffen, die Blätter waren herbstlich gefärbt, der Winter hat eine leichte weisse Haube hinterlassen. Die Sonne schien direkt auf die bunten Blätter und den Schnee, sorgte für kräftige Farben und ein leuchtendes Weiss. Das Wasser des kleinen Sees war in Ufernähe spiegelglatt, in Richtung zum gegenüberliegendem Ufer an dem ich stand durch eine wirklich leichte Brise sanft gekräuselt.

Durch die intensive Färbung und die Spiegelung des Gewirr an Blättern und Ästen wirkt das Bild auf mich surreal und verwirrend. Betr-Achtet man nur das untere Drittel des Bildes so wirkt es fast wie ein Ölgemälde. Das Foto zieht (mich) an es immer wieder anzusehen, gleichzeitig kann ich es aber nicht länger betr-achten. Ich bekomme irgendwie einen Knoten in die Augen. ...und trotzdem geniesse ich es.

  

Spiegelbild: 130 mm (KB), 1/400, f/5.6, ISO200

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